Updates from July, 2009 Toggle Comment Threads | Keyboard Shortcuts

  • eminded 10:25 pm on July 9, 2009 Permalink | Reply
    Tags: chris andreson, free, , , traffic, viralität   

    Traffic is “Free”! 

    Ich finde das Buch von Chris Anderson “Free – The Past and Future of a Radical Price” richtig gut und auch deshalb, weil man dieses im Hörbuchformat umsonst runterladen kann.

    Dabei habe ich mir überlegt, wieso muss man viel Geld für Online Marketing ausgeben? Wieso geht es nicht, auch Traffic für eine E-Commerce Seite for free zu bekomen? Wieso muss man Google-Steuer bei jedem Kauf bezahlen, auch wenn die Kunden eigenen Markennammen in die Suche eingeben?

    Folgende Instrumente sind mir spontan eingafallen, Traffic für free zu bekommen:

    • Kunden begeistern und zum Wiederholungskauf bewegen (gut von zappos.com gelebt). Das bedeutet ein excellentes Service
    • Viralität nicht als Gimmik oder Marketing-Kampagne, sondern als  ein Teil des Geschäftmodells, wie zum Beispiel die Verbreitung des Konzeptes durch die Einladung von Freuden bei Vent Privee Modellen
    • Für die Kundenbindung sorgen. Es ist viel günstiger einen zufrieden Kunden zu binden, als einen zu akquirieren

    Das heißt aber, dass das Geschäftsmodell selbst so ausgelegt sein muss, dass ein großer Teil des Traffics for “FREE” kommt. Die bezahlte Werbung soll dabei die Ausnahme und nicht die Regel sein. “Wieviel Werbebudget kann ich unterbringen?” ist die falsche Frage. Die richtige Frage ist “Wie schaffe ich Trafufic for free zu bekommen?”

    Eine Regel von Zappos: “Don’t be religious about what’s working!” (18 Things You Can Learn From Zappos.) Man muss sich selbst herausfordern, um noch stärker zu sein.

     
    • eminded 1:34 pm on July 14, 2009 Permalink | Reply

      “for every $92 spent online to acquire site traffic or build awareness, only $1 is spent to proactively convert this traffic” omniture research

  • eminded 2:08 am on May 21, 2009 Permalink | Reply
    Tags: , , marke, , performance marketing, reach, social marketing, social media   

    Meine Gedanken zur Markenbildung im Internet – Teil I 

    Das Thema Markenbildung im Internet wird die letzte Zeit immer häufiger diskutiert. Die neu entstehenden online Konzepte kämpfen ja alle um die Aufmerksamkeit der Internetkunden, die von der Vielzahl der verfügbaren Internetangebote ein wenig überfordert sind.

    Wenn man das Thema Markenbildung mit Internet Marketing Verantwortlichen diskutiert, dann gibt es auch keine eindeutige Meinung dazu. Aber es gibt zumindest die folgenden Meinungslager:

    • Es gibt Verfechter der Reach orientierten Online Werbung, die auf  den reichweitestarken Seiten für die ausgewählte Zielgruppe geschaltet wird. Das sind meistens Marketer, die früher klassische Werbung gemacht haben oder bekannte offline Marken im Internet positionieren.
    • Die performance orientierten Verfechter setzen überwiegend auf solche Maßnahmen, bei denen Cost-Sales-Ratio (CSR) im Vordergrund steht. Sie konzentrieren sich auf SEM, SEO und Affiliates. Diese Fokusierung findet ziemlich stark bei den Anbietern statt, die aus dem Direkt Marketing Bereich kommen.
    • Die Verfechter der Markenbildung über Social Media setzen auf virale Kampagnen, Einsatz von Widgets, Communities, Linkbuilding  und die Blogosphere für die Positionierung der Marke online. Dieser Lager ist relativ neu. Die meisten Vertreter kommen aus der Internet Start-up Szene.
    • Weiterhin gibt es Marketing Leute, die behaupten, dass  die Marke nicht ausschließlich online aufgebaut werden kann. Eine gute Verzahnung zur Offline Welt ist notwendig, um eine starke Marke zu etablieren.

    Es ist natürlich so, dass die oben beschriebene Klassifizierung nicht in der reinen Form existiert, aber man kann schon eine eindeutige Tendenz im Marketing-Mix von einzelnen Anbietern sehen.

    Bevor man im nächsten Step über die einzelnen Ansichten diskutiert, ist es zuerst wichtig vor Augen zu führen, wie der Begriff Marke definiert wird:

    Marke ermöglicht für den Konsumenten die Identifikation, Zuordnung und Einordnung eines Produktes. Ziel ist die Vertrauensbindung des Kunden an die Marke durch Qualitätsmerkmale, Serviceleistungen oder Image” (sdi-research)

    Ich persönlich glaube, dass die Identifikation, Zuordnung und Einordnung eines Produktes in der nahen Zukunft weniger durch die Bildersprache von Werbespots, Plakatte, Printanzeigen oder Hockey Stick auf der T-Online Homepage vorgenommen werden, sondern durch die Meinungen, Erfahrungen und Eindrücke der Nutzer dieses Produktes entstehen werden. Im Internet haben die Produktnutzer die Möglichkeit durch die Vernetzung einen effektiven Austausch zu führen (erste Ansätze kaboodle.com, edelight.de, smatch.com ).

    Damit dieser Austausch über die Produkte auch stattfiden kann, müssen die Produktinformationen und -abbildungen einfach im Internet verteilbar sein (z.B. amazon.com mit astore und widgets). Was sich in der Zukunft als Verteilungshubs für diese Produktinformationen etabliert, ist es noch unklar. Das können die neuen Produkt Social Plattformen oder auch die Suchmaschinen sein?

    Diese Verteilbarkeit der Produkte im Netz führt letztendlich dazu, dass nicht die zusammenhängende Kollektion oder Serie, sondern der einzelne Produkt an Bedeutung gewinnt. Das bietet viele Möglichkeiten für die kleinere Anbieter, die zwar vielleicht nur einen Produkt im Angebot haben, aber diesen richtig perfektioniert haben. 

    Im zweiten Teil werde ich ist über meine Gedanken  zur Serviceleistungen im Internet schreiben.

     
  • eminded 10:38 pm on May 17, 2009 Permalink | Reply
    Tags: adword, Affiliate, , outsourcen, sem, SEMSEO,   

    Wieso man SEM nicht an Affiliate outsourcen sollte? 

    Shopbetreiber-blog.de hat heute “Online-Marketing Tipps von der SEMSEO” veröffentlicht. Diese fand ich sehr spannend! Danke an Hendrik für eine gute Zusammenfassung.

    Der folgende Absatz ist mir beim Lesen aufgefallen: “Affiliates sind Profis in Sachen SEM und SEO und könnten Ihnen relativ problemlos diese Arbeit abnehmen, bevor hochdotierte Adwords-Kampagnen geschaltet werden, die anschließend nicht konvertieren.”

    Das sehe ich persönlich anders. Hier sind meine Gründe, wieso man SEM und SEO nicht an Affiliate outsourcen sollte:

    • Affiliate würden überwiegend Markennamen der Shops buchen, da in diesem Fall Conversion sehr hoch ist. Es wäre Unsinn jemanden Geld dafür zu bezahlen, dass man eine starke Marke aufgebaut hat.
    • Affiliate würden keine generischen Begriffe wie zum Beispiel Jeans, Bluse buchen, da für diese Keyword Cost-per-Click sehr hoch ist.  Wenn Sie solche generische Wörter buchen, dann würden Sie das nur für einen Shopbetreiber machen, dessen SEM Werbung am besten konvertiert. Alle long tail Begriife würde der Affiliate Partner auch nicht buchen, da diese aufwendig zu pflegen sind und im Vergleich zu den Top-Begriffen wenig Sales machen.
    • Die Steuerung des Traffics auf die Seite ist wenig kontollierbar, da man von Affiliate Partner abhängig ist. Dieser verfolgt aber andere Ziele als der Shopbetreiber, nämlich möglichst für wenig Geld Sales zu generieren, um eigenen Profit zu maximieren.
    • Im Fall von SEO ist es noch gefährlicher. Wenn man nach einer Marke bei Google sucht, dann landet man auf einer Zwischenseite des Affiliate Partners. Die Shopseite des Betreibers ist dann gar nicht bei Google positioniert. Man macht sich damit erpressbar.
    • Und der letzte Punkt ist, dass man schlichtweg nicht wirklich weiß, wie ein Affiliate Partner die Sales wirklich generiert hat. Es ist leider so, dass manche Affiliates Coockies Spaming und Session Coockie Hijacking einsetzen.

    Aus diesem Grund würde ich jedem Shopbetreiber raten, SEM und SEO  selbst zu betreiben, oder eine Agentur zu nutzen.

    P.S.: Ein interessanter Artikel SEM über Affiliate Netzwerke – das ungenutzte Potenzial, der andere Meinung zu diesem Thema darstellt

     
    • Jojo 11:45 pm on May 17, 2009 Permalink | Reply

      Na, die Argumente kann man nu aber auch relativ leicht entkräften.
      1. Shop-Markenname wird in der Regel für SEM-Affiliate ausgeschlossen
      2. Keine generischen Begriffe? Keine Long Teil? Das seh ich total anders. Mal davon abgesehen, wenn du Short und Long Tail ausschließt, was bleibt dann überhaupt noch übrig?
      3. Er ist aber breit gestreut, weil man viele Affiliate Partner hat.
      4. Weis jetzt nicht was an SEO gefährlich ist … man hat viele Affiliate Partner. Natürlich gibt es immer ein paar die wichtiger sind, aber insgesamt normalerweise dann auch keinen Über-Partner. Mal davon abgesehen ist Affiliate auch nur ein Kanal unter vielen.
      5. Cookie … deswegen lässt man das Thema auch von Profis im Affiliate Marketing begleiten.

      Nicht, dass ich jetzt jedem empfehlen würde, seinen Affiliates das SEM zu überlassen. Muss man immer für sich und die eigene Situation entscheiden. Und wenn dann müssen natürlich bestimmte Regeln aufgestellt werden. Trotzdem ist dass für einige oder auch viele eine empfehlenswerte Strategie.

    • eminded 12:07 am on May 18, 2009 Permalink | Reply

      Hallo Jojo,

      danke für Deine Kommentierung!

      Ich finde die Aussage schwierig, dass man SEM und SEO Affiliate überlassen sollte.

      1. Markennamen werden zwar ausgeschloßen, trotzdem wird es sehr viel darauf gebucht 🙂
      Und zwar so, dass man das nicht feststellen kann. Entweder früh morgen oder mit einer
      lokalen Einschränkung.
      2. CPO im generische Bereich ist zum Beispiel für Mode relativ hoch. Es ist ein Minusspiel für einen Affiliate-Partner. Für das Unternehmen lohnt es sich wiederum, da man dadurch langfristig einen neuen Kunden gewinnt.
      3. Ja, hier hast Du teilweise Recht. Häufig ist es aber so, dass 10% der Affiliate Partner 80% der Sales generieren.
      4. Im Bereich SEO soll der Shopbetreiber mit eigenen Links oben vertreten sein und nicht die Vermittler.
      5. Wenn ich das von Profis begleiten lasse, kann ich eine Agentur beauftragen.

      Du hast Recht, dass für manche Shops (aus meiner Sicht kleine Shops) es sich lohnt, SEM und SEO über Affiliate laufen zu lassen. Aber die kleine Shops sind für die Affiliate Partner wenig interessant, da diese wenig bekannt sind und nicht gut konvertieren.

      eminded

    • Karsten Uhlig 11:14 am on June 6, 2009 Permalink | Reply

      Hey eminded,
      seh ich genauso 🙂
      1. Wenn du nicht brand und non-brand in einer Hand einer SEM-Agentur beläßt, zerstörst du die Wirkungskette im Suchmaschinenkontext (erst non-brand-click dann später brand-sale) und damit die sinnvolle wirtschaftliche Grundlage auch non-brand-Begriffe zu buchen.
      2. Mehrere Wettbewerber im Keywordpool? Hört sich cool an und Google macht die Hand auf, wenn man sich untereinander für einen Anbieter die Preise hochtreibt.
      3. Profis im Affiliate Marketing zum Cookie-Monitoring? Also soll ich neben den 30% für das Affiliate-Netzwerk auch noch für Profis für die Überwachung der Affiliates zahlen, damit diese keinen Blödsinn machen? Wie wäre es, nur einen Profi für das SEM-Bidding zu beauftragen? Hört sich irgendwie billiger an 😉

      Greets
      Karsten

      • eminded 11:01 pm on June 6, 2009 Permalink | Reply

        Hi Karsten,

        Gute Punkte! Es freut mich, Dich hier begrüßen zu können.

        eminded

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