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  • eminded 8:50 am on May 30, 2009 Permalink | Reply
    Tags: einordnu g, , , , ,   

    Meine Gedanken zur Markenbildung im Internet – Qualität, Werte und Sinn Teil III 

    In den zwei ersten Teilen der Blogserie “Meine Gedanken zur Markenbildung” habe ich die klassische Definition des Begriffes “Marke” genommen und anschließend die Bedeutung und Bildung der einzelnen Markenfacetten untersucht:

    • Die Identifikation, Zuordnung und Einordnung eines Produktes in der nahen Zukunft werden weniger durch die Bildersprache von Werbespots, Plakatte, Printanzeigen oder Hockey Stick auf der T-Online Homepage vorgenommen, sondern durch die Meinungen, Erfahrungen und Eindrücke der Nutzer dieses Produktes entstehen werden. (Teil I)
    • Was die Serviceleistungen angeht, glaube ich, dass es sich ein Servicestandard im Netz etablieren wird. Die entsehenden Plattformen wie Amazon.de , Otto.de führen dazu, dass die Abwicklung von Zahlung und von Produktlieferung auf dem hohen Niveau den Produktanbietern zur Verfügung gestellt wird. Aus meiner Sicht wird die Differenzierung im Service Bereich relativ schwierig sein. (Teil II)

    Wenn die Identifikation und die Einordnung eines Produktes in der  Zukunft sehr stark von Kunden beeinflußt wird und die Serviceliestungen dann die etablierten Plattformen bzw.  professionelle Dienstleister übernehmen, was bleibt dann für die Marken selbst übrig? Auf welche Punkte sollen sich die Markenabieter in der Zukunft konzentrieren?

    Und jetzt mache ich ein Experiment: an dieser Stelle frage ich Euch meine Blogleser … ja genau Dich, wenn Du diese Zeilen liest …. “Welche Aufgaben sollen die Marken in der Zukunft übernehmen?” Bitte schreibt Eure Kommentare und dann werde ich diese aufgreifen mit meinen Gedanken ergänzen und diesen Artikel zu Ende schreiben! Der Artikel wird dann natürlich  “Unsere Gedanken zur Markenbildung im Internet” heißen 🙂

    Also nicht wegklicken, schreiben!

     
  • eminded 9:53 am on May 27, 2009 Permalink | Reply
    Tags: asymetrische koomunikation, biz stone, blog, real time, retweet, trending topics,   

    Twitter – Sind wir bereit für real time? 

    Nach 3 Wochen der Twitter-Nutzung möchte ich kurz meine erste Eindrücke schildern, da ich als ein Neuling zwar von dem Dienst begeistert bin, aber noch einen gewissen Abstand habe, um aus meiner Sicht kritische Punkte zu nennen.

    Okay, die positiven Dinge zuerst :

    (1)  Es ist sehr bereichend, mit sehr interessanten Leuten aus der Web-Welt vernetzt zu sein.

    (2) Die Aktualität der Informationen ist wirklich einmalig! (siehe dazu meine persönliche Erfahrung – 5 Minuten schneller als der Pressesprecher von Google).

    (3) Twitter ist ein super Kanal, um eigene Ideen zu veröffentlichen und mit Gleichgesinnten zu diskutieren.

    (4) Hohe Verbreitung von interessanten Nachrichten via retweet (The Awesome Potential Of Retweet via techcrunch).

    (5) Asymetrische Kommunikation – man braucht nicht alle User zu verfolgen, die Dich verfolgen (mehr dazu Twitter versus Social Network: “The Benefits of Asymmetric Follow” by Tim O’Reilly).

    Hier sind die Punkte, die ich kritisch sehe:

    (1) Mit Twitter haben wir die Möglichkeit in Real Time zu kommunizieren. Sind wir bereit dafür? Hierzu gibt es ein interessanter Kommentar von Co-Gründer von Twitter Biz Stone:

    Biz Stone said that the existence of Twitter putting out information so quickly has caused everyone to reconsider what else should go out at real-time speed.

    “ I think there’s still tons of learning to be had here, what’s relevant, when does real-time make sense?,”  Biz said.

    Aber wirklich, wen interessiert es, ob man “ein Bier im Garten trinkt”, “zur Sport geht”, “mit einer Katze spielt” oder “die Freunde in der Kneipe trifft”. Natürlich die Tweets müssen persönlich sein und sich nicht nur auf einen reinen Informationsaustausch beschränken. Aber wenn “die Welt nicht braucht Tweets” den Überhang nehmen, dann finde persönlich schwierig zu verfolgen.

    (2) “Die Welt nicht braucht Tweets” sind relativ, wie auch alles in diser Welt 😉 Bei manchen Twitter freue ich mich gerade über die persönliche Nachrichten, da ich diese gut kenne oder mit denen befreundet bin. Es wäre super unterschiedliche Userlisten zu erstellen. Die drei folgenden wären für mich sinnvoll: E-Commerce/Web, Allgemeine News, Privat. Es geht nicht nur mir so, hier ist ein Kommentar von Biz Stone dazu:

     Stone also said Twitter’s considering a way that friends could almost be grouped into categories:

    “One of the things people have been asking forever for is a way to create lists of accounts, a way to swap lists around,” he said.

    He stressed there are no immediate plans for this — it might not even happen. It’s one of many ideas that Twitter is discussing. But it’s an interesting one. In a way, it would turn groups of friends on Twitter into playlists that you could share with others.

    (3) Einerseits freue ich mich immer wie ein kleines Kind (wahrscheinlich Twitter-Neuling-Syndrom), wenn ein von mir geschriebener Blogartikel retwittet wird, anderseits nervt mich auch schon ein wenig, dass ich die gleiche Meldung 10 Mal bekomme und die letzten zwei Retweets erst eine Woche nachdem ich zum ertsten Mal davon erfahren habe. Das Bild visualisiert die Situation ganz gut:

    trending topics on twitter
    trending topics on twitter

    Also bei Twitter ist auch wie bei der wissenschaftlichen Arbeit auf die Ursprungsquellen zu setzen. Dann merkt man auch, dass die bekannten Blogs aus den Vereinigten Staaten, die für mich früher wirklich der Ausdruck der Aktualität waren, auch nur mit Wasser kochen. Beim Bloggen wird nicht mehr die Neuwertigkeit der Information wichtig, sondern die Einordnung in den Zusammenhang und die persönliche Meinung des Bloggers.

    (4) Es gibt die Meinung, dass Twitter die Blogs vernichtet. Ich kann mich dieser Meinung anschließen. Letzte Monate konnte ich bei den von mir gelesenen Blogs beobachten, dass diese wenig häufiger geplfelgt worden waren. Dann habe ich gesehen, dass die Leute auf Twitter super aktiv waren.

    Jetzt kann man verstehen, wieso Robert Basic seinen Blog “Basic Thinking” am Anfang des Jahres verkauft hat … 😉  Das ist Spaß natürlich! Aber er ist auch auf Twitter unter RobGreen sehr aktiv.

    Dazu kann man nur das empfehlen: “19 Reasons You Should Blog And Not Just Tweet“. Es wäre Schade, wenn man im Eifer des Retweetens selbst nichts neues schafft.

    Ja, Twitter bietet uns die Möglichkeit im Real Time zu kommunizieren. Wir und auch Twitter müssen lernen, damit auch richtig umzugehen. Das Verhalten, was ich als kritisch beschreibe, wird auch von mir selbst praktiziert … also long way to go bis wir wirklich bei real time angekommen sind.

    P.S.: #magendarmvirus führt zu viel twittern, nachdenken, zwieback essen, blogs schreiben und lesen, schlaffen, pocken bestellen … es ist super für social media

     
    • Jan 6:51 pm on July 17, 2009 Permalink | Reply

      Hey Stan,

      auf spiegel.de ist ein interessanter Artikel über eine Studie über die Verbreitung von Nachrichten in den Medien – darunter auch Blogs – erschienen.

      Da heisst es: Etablierte Medien sind schneller als Blogger. Eines der Ergebnisse ist, dass die etablierten Medien wichtige Nachrichten meist früher als Blogger aufgreifen. “Nur 3,5 Prozent aller von uns verfolgten Geschichten sind zuerst dominant in Blogs aufgetaucht”, so die Forscher.

      Aber auch: Nimmt die Nachricht bei den Mainstream-Medien aber richtig Fahrt auf, bricht die Zahl ihrer Nennungen in den Blogs ein. Erst mit einiger Verzögerung steigt die Kurve wieder – und landet dann meist auf einem Niveau, das interessanterweise höher ist als zuvor: Während die Mainstream-Medien schon weitergezogen sind, tobt in den Blogs noch die Diskussion.

      Über die Nachrichtenverbreitung mittels Twitter wird nichts gesagt. Die müssten ja noch schneller sein als die Blogs. Aber worauf verweisen sie, wenn noch nichts in den Blogs steht? Auf die redaktionellen Artikel der etablierten Medien?

      VG
      Jan

  • eminded 1:49 pm on May 23, 2009 Permalink | Reply
    Tags: amazon, lieferung, openid, otto.de, , zahlung, zappos   

    Markenbildung im Internet – Serviceleistungen Teil II 

    Am Mittwoch habe ich den ersten Teil meiner Gedanken  zum Thema Markenbildung im Internet geschrieben. Die Identifikation, Zuordnung und Einordnung eines Produktes wurden im vorherigen Blogbeitrag beschrieben.

    Was die Serviceleistungen angeht, glaube ich, dass es sich ein Servicestandard im Netz etablieren wird. Die entsehenden Plattformen wie Amazon.de , Otto.de führen dazu, dass die Abwicklung von Zahlung und von Produktlieferung auf dem hohen Niveau den Produktanbietern zur Verfügung gestellt wird.

    Sogar wenn ein Produktanbieter selbst die E-Commerce Aktivität betreiben möchte, wird man bei der Umsetzung der Logistik und der Zahlungsanbindung auf die proffessionellen Dienstleister mit viel Erfahrung in diesem Bereich setzen.

    Aus meiner Sicht wird die Differenzierung im Service Bereich relativ schwierig sein. Wenn man Zappos anguckt, stellt man fest, dass das Unternhemen seine Serviceleistungen für den Schuhverkauf perfektioniert haben. Jetzt überlegt Zappos nicht nur Schuhe zu verkaufen, sondern auch die weiteren Produktkategorien zu integrieren.

    Wenn Zappos in die Richtung Plattform geht, dann wird auch Amazon die Serviceorientierung erhöhen, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Diese Entwicklung ist immer in den ost-europäischen E-Commerce Märkten zu sehen. Nachdem Amazon in die Tschehien reingegangen ist, dann ist der Service-Anspruch von tschehischen Kunden deutlich größer geworden. Auch lokale Anbieter, die davor im Markt operiert haben, sind gezwungen, Ihre Leistung zu verbessern.

    Eine gewisse Wechselträgheit der Kunden von einer Shopping-Plattform zu der anderen, ist aus meiner Sicht nicht anzunehmen. OpenID und die Transparenz über die Serviceleistungen, die dann Produktsuchmaschinen und Social Produkt Dienste herstellen, machen die Wechselbarrieren überwindbar.

    Im dritten Teil schreibe ich über das Thema Qulaität und Imagebildung bei der Markenbildung.

     
  • eminded 2:08 am on May 21, 2009 Permalink | Reply
    Tags: , , marke, , performance marketing, reach, social marketing, social media   

    Meine Gedanken zur Markenbildung im Internet – Teil I 

    Das Thema Markenbildung im Internet wird die letzte Zeit immer häufiger diskutiert. Die neu entstehenden online Konzepte kämpfen ja alle um die Aufmerksamkeit der Internetkunden, die von der Vielzahl der verfügbaren Internetangebote ein wenig überfordert sind.

    Wenn man das Thema Markenbildung mit Internet Marketing Verantwortlichen diskutiert, dann gibt es auch keine eindeutige Meinung dazu. Aber es gibt zumindest die folgenden Meinungslager:

    • Es gibt Verfechter der Reach orientierten Online Werbung, die auf  den reichweitestarken Seiten für die ausgewählte Zielgruppe geschaltet wird. Das sind meistens Marketer, die früher klassische Werbung gemacht haben oder bekannte offline Marken im Internet positionieren.
    • Die performance orientierten Verfechter setzen überwiegend auf solche Maßnahmen, bei denen Cost-Sales-Ratio (CSR) im Vordergrund steht. Sie konzentrieren sich auf SEM, SEO und Affiliates. Diese Fokusierung findet ziemlich stark bei den Anbietern statt, die aus dem Direkt Marketing Bereich kommen.
    • Die Verfechter der Markenbildung über Social Media setzen auf virale Kampagnen, Einsatz von Widgets, Communities, Linkbuilding  und die Blogosphere für die Positionierung der Marke online. Dieser Lager ist relativ neu. Die meisten Vertreter kommen aus der Internet Start-up Szene.
    • Weiterhin gibt es Marketing Leute, die behaupten, dass  die Marke nicht ausschließlich online aufgebaut werden kann. Eine gute Verzahnung zur Offline Welt ist notwendig, um eine starke Marke zu etablieren.

    Es ist natürlich so, dass die oben beschriebene Klassifizierung nicht in der reinen Form existiert, aber man kann schon eine eindeutige Tendenz im Marketing-Mix von einzelnen Anbietern sehen.

    Bevor man im nächsten Step über die einzelnen Ansichten diskutiert, ist es zuerst wichtig vor Augen zu führen, wie der Begriff Marke definiert wird:

    Marke ermöglicht für den Konsumenten die Identifikation, Zuordnung und Einordnung eines Produktes. Ziel ist die Vertrauensbindung des Kunden an die Marke durch Qualitätsmerkmale, Serviceleistungen oder Image” (sdi-research)

    Ich persönlich glaube, dass die Identifikation, Zuordnung und Einordnung eines Produktes in der nahen Zukunft weniger durch die Bildersprache von Werbespots, Plakatte, Printanzeigen oder Hockey Stick auf der T-Online Homepage vorgenommen werden, sondern durch die Meinungen, Erfahrungen und Eindrücke der Nutzer dieses Produktes entstehen werden. Im Internet haben die Produktnutzer die Möglichkeit durch die Vernetzung einen effektiven Austausch zu führen (erste Ansätze kaboodle.com, edelight.de, smatch.com ).

    Damit dieser Austausch über die Produkte auch stattfiden kann, müssen die Produktinformationen und -abbildungen einfach im Internet verteilbar sein (z.B. amazon.com mit astore und widgets). Was sich in der Zukunft als Verteilungshubs für diese Produktinformationen etabliert, ist es noch unklar. Das können die neuen Produkt Social Plattformen oder auch die Suchmaschinen sein?

    Diese Verteilbarkeit der Produkte im Netz führt letztendlich dazu, dass nicht die zusammenhängende Kollektion oder Serie, sondern der einzelne Produkt an Bedeutung gewinnt. Das bietet viele Möglichkeiten für die kleinere Anbieter, die zwar vielleicht nur einen Produkt im Angebot haben, aber diesen richtig perfektioniert haben. 

    Im zweiten Teil werde ich ist über meine Gedanken  zur Serviceleistungen im Internet schreiben.

     
  • eminded 10:38 pm on May 17, 2009 Permalink | Reply
    Tags: adword, Affiliate, , outsourcen, sem, SEMSEO,   

    Wieso man SEM nicht an Affiliate outsourcen sollte? 

    Shopbetreiber-blog.de hat heute “Online-Marketing Tipps von der SEMSEO” veröffentlicht. Diese fand ich sehr spannend! Danke an Hendrik für eine gute Zusammenfassung.

    Der folgende Absatz ist mir beim Lesen aufgefallen: “Affiliates sind Profis in Sachen SEM und SEO und könnten Ihnen relativ problemlos diese Arbeit abnehmen, bevor hochdotierte Adwords-Kampagnen geschaltet werden, die anschließend nicht konvertieren.”

    Das sehe ich persönlich anders. Hier sind meine Gründe, wieso man SEM und SEO nicht an Affiliate outsourcen sollte:

    • Affiliate würden überwiegend Markennamen der Shops buchen, da in diesem Fall Conversion sehr hoch ist. Es wäre Unsinn jemanden Geld dafür zu bezahlen, dass man eine starke Marke aufgebaut hat.
    • Affiliate würden keine generischen Begriffe wie zum Beispiel Jeans, Bluse buchen, da für diese Keyword Cost-per-Click sehr hoch ist.  Wenn Sie solche generische Wörter buchen, dann würden Sie das nur für einen Shopbetreiber machen, dessen SEM Werbung am besten konvertiert. Alle long tail Begriife würde der Affiliate Partner auch nicht buchen, da diese aufwendig zu pflegen sind und im Vergleich zu den Top-Begriffen wenig Sales machen.
    • Die Steuerung des Traffics auf die Seite ist wenig kontollierbar, da man von Affiliate Partner abhängig ist. Dieser verfolgt aber andere Ziele als der Shopbetreiber, nämlich möglichst für wenig Geld Sales zu generieren, um eigenen Profit zu maximieren.
    • Im Fall von SEO ist es noch gefährlicher. Wenn man nach einer Marke bei Google sucht, dann landet man auf einer Zwischenseite des Affiliate Partners. Die Shopseite des Betreibers ist dann gar nicht bei Google positioniert. Man macht sich damit erpressbar.
    • Und der letzte Punkt ist, dass man schlichtweg nicht wirklich weiß, wie ein Affiliate Partner die Sales wirklich generiert hat. Es ist leider so, dass manche Affiliates Coockies Spaming und Session Coockie Hijacking einsetzen.

    Aus diesem Grund würde ich jedem Shopbetreiber raten, SEM und SEO  selbst zu betreiben, oder eine Agentur zu nutzen.

    P.S.: Ein interessanter Artikel SEM über Affiliate Netzwerke – das ungenutzte Potenzial, der andere Meinung zu diesem Thema darstellt

     
    • Jojo 11:45 pm on May 17, 2009 Permalink | Reply

      Na, die Argumente kann man nu aber auch relativ leicht entkräften.
      1. Shop-Markenname wird in der Regel für SEM-Affiliate ausgeschlossen
      2. Keine generischen Begriffe? Keine Long Teil? Das seh ich total anders. Mal davon abgesehen, wenn du Short und Long Tail ausschließt, was bleibt dann überhaupt noch übrig?
      3. Er ist aber breit gestreut, weil man viele Affiliate Partner hat.
      4. Weis jetzt nicht was an SEO gefährlich ist … man hat viele Affiliate Partner. Natürlich gibt es immer ein paar die wichtiger sind, aber insgesamt normalerweise dann auch keinen Über-Partner. Mal davon abgesehen ist Affiliate auch nur ein Kanal unter vielen.
      5. Cookie … deswegen lässt man das Thema auch von Profis im Affiliate Marketing begleiten.

      Nicht, dass ich jetzt jedem empfehlen würde, seinen Affiliates das SEM zu überlassen. Muss man immer für sich und die eigene Situation entscheiden. Und wenn dann müssen natürlich bestimmte Regeln aufgestellt werden. Trotzdem ist dass für einige oder auch viele eine empfehlenswerte Strategie.

    • eminded 12:07 am on May 18, 2009 Permalink | Reply

      Hallo Jojo,

      danke für Deine Kommentierung!

      Ich finde die Aussage schwierig, dass man SEM und SEO Affiliate überlassen sollte.

      1. Markennamen werden zwar ausgeschloßen, trotzdem wird es sehr viel darauf gebucht 🙂
      Und zwar so, dass man das nicht feststellen kann. Entweder früh morgen oder mit einer
      lokalen Einschränkung.
      2. CPO im generische Bereich ist zum Beispiel für Mode relativ hoch. Es ist ein Minusspiel für einen Affiliate-Partner. Für das Unternehmen lohnt es sich wiederum, da man dadurch langfristig einen neuen Kunden gewinnt.
      3. Ja, hier hast Du teilweise Recht. Häufig ist es aber so, dass 10% der Affiliate Partner 80% der Sales generieren.
      4. Im Bereich SEO soll der Shopbetreiber mit eigenen Links oben vertreten sein und nicht die Vermittler.
      5. Wenn ich das von Profis begleiten lasse, kann ich eine Agentur beauftragen.

      Du hast Recht, dass für manche Shops (aus meiner Sicht kleine Shops) es sich lohnt, SEM und SEO über Affiliate laufen zu lassen. Aber die kleine Shops sind für die Affiliate Partner wenig interessant, da diese wenig bekannt sind und nicht gut konvertieren.

      eminded

    • Karsten Uhlig 11:14 am on June 6, 2009 Permalink | Reply

      Hey eminded,
      seh ich genauso 🙂
      1. Wenn du nicht brand und non-brand in einer Hand einer SEM-Agentur beläßt, zerstörst du die Wirkungskette im Suchmaschinenkontext (erst non-brand-click dann später brand-sale) und damit die sinnvolle wirtschaftliche Grundlage auch non-brand-Begriffe zu buchen.
      2. Mehrere Wettbewerber im Keywordpool? Hört sich cool an und Google macht die Hand auf, wenn man sich untereinander für einen Anbieter die Preise hochtreibt.
      3. Profis im Affiliate Marketing zum Cookie-Monitoring? Also soll ich neben den 30% für das Affiliate-Netzwerk auch noch für Profis für die Überwachung der Affiliates zahlen, damit diese keinen Blödsinn machen? Wie wäre es, nur einen Profi für das SEM-Bidding zu beauftragen? Hört sich irgendwie billiger an 😉

      Greets
      Karsten

      • eminded 11:01 pm on June 6, 2009 Permalink | Reply

        Hi Karsten,

        Gute Punkte! Es freut mich, Dich hier begrüßen zu können.

        eminded

  • eminded 10:49 pm on May 13, 2009 Permalink | Reply
    Tags: , google.ru, Internetdurchdringung, Logistik, moskau, , rambler.ru, Rußland, sankt petersburg, twitter down, yandex.ru, Zahlungsaten   

    E-Commerce in Rußland – Eintrittsstrategie 

    Es ist 14.05.2009 21:00 Uhr – Twitter is down. Es wurde aber angekündigt.. da ich nicht zwitschern kann, habe ich entschieden, meinen Blog zu schreiben. Ein eindeutiger Vorteil des Twitt-Blogging Ansatzes :-).

    Da Ost-Europa unter anderem natürlich Rußland ein wachsender Markt ist, planen viele europäische Unternehmen einen Markteintritt oder agieren bereits in Rußland. Hier möchte ich meine Thesen aufschreiben, was man beim Eintritt beachten soll:

    • Die Internetdurchdringung in Rußland liegt bei 28% (rund 40 Millionen). Es ist 10% mehr im Vergleich zum Vorjahr. Die Nutzung ist nicht regelmäßig – 30 Millionen nutzen Internet nur einmal pro Woche (via russland-aktuell). Wenn man die Zahlen anguckt, dann kann man denken: es kann eine Weile dauern, bis Internet-Shopping an Bedeutung gewinnt. Aber Rußland ist halt ein großes Land … Wenn die Internetdurchdringung in Moskau und Sankt-Petesburg anguckt, dann liegt diese deutlich über 60%. 80% des russischen Kapitals ist auch in diesen Städten konzentriet. Tipp: Man muß die beiden Städte beim Markteintritt zuerst bearbeiten.
    • Internetnutzung: Das Internet wird häufig während der Arbeitszeit genutzt, auch privat … Die meisten Bestellungen kommmen tagsüber während zwischen Montag und Freitag. Es wird halt viel im Büro bestellt. 11,4 Mio. (21,5%) russischer Haushalte haben inzwischen einen DSL-Anschluss, interessanterweise überwiegend in den Regionen (57%). Tipp: Aus diesem Grund muss man auf die Seitengröße achten.
    • Online Marketing: Die größte Sucmaschiene  in Rußland ist nicht Google, sondern yandex.ru. Google.ru ist die zweit größte Suchmaschiene, dann folgt rambler.ru. Also SEM und SEO muß mann für mehrere Suchmaschienen betreiben. Google nimmt den russischen Markt sehr ernst. Es wurde ein sehr gutes lokales Management (ein der Pioniere des russischen E-Commece)  installiert und die Organisation wird in Moskau richtig ausgebaut.  Es ist aus meiner Sicht zu erwarten, dass Google auch in Rußland die Nummer 1 wird. Affiliate Marketing funktioniert auch,  aber es gibt keine Affiliate-Netzwerke, weil es rechtlich nicht geht. Wenn ein Affiliate-Partner über eine gewiße Summe Nachfrage generiert, muss man mit diesem einen separaten Vertrag abschließen. Also man muß ein privates Affiliate-Netzwerk aufbauen. eMail Marketing funktioniert auch gut, da nicht so viele Shopping Newsletter bereits gibt.
    • Zahlungsarten und Logistik: Zahlung per Nachnahme ist die meist verbreitete Zahlungsart. Die Kreditkarte wird auch eingesetzt, aber bei dieser Zahlungsart ist auch Betrugsrisiko sehr hoch. In den Großtädten wie in Moskau und Sankt-Petersburg gibt es Kurrierdienste. Manche E-Commerce Player in Rußland wie ozon.ru (Copy cat amazon) haben eigene Kurrierdienste aufgebaut. In die Regionen gibt es nur die Zustellung mit der russischen Post und das kann dauern.

    Twitter ist wieder da! 🙂 Dann zwitschern wir mal los! Die weiteren Thesen zum E-Commerce Markt in Rußland folgen!

    Bis dahin na zdorovje!

     
  • eminded 9:38 pm on May 9, 2009 Permalink | Reply
    Tags: deutschland, DoCoMo, iPhone, japan, KDDI, M-Commerce, M-Commerce in Japan, mobile commerce, mobiles Internet, Telkos   

    Wieso M-Commerce in Japan funktioniert? 

    M-Commerce in Deutschland wird  nach der Versteigerung von den UMTS Lizenzen jedes Jahr als der große Trend angekündit, der aber noch nicht bei den Verbrauchern wirklich angekommen ist (via Kassenzone).  Im Vergleich zu  Deutschland ist M-Commerce in Japan schon bereits vor 6 Jahren die Realität.

    Hier sind meine Thesen dazu, wieso M-Commerce  in Japan funktioniert:

    • Japaner sind innovationsbewußt und kaufen sich durchschnittlich ein Mal in 6 Monaten neue Mobiltelefone – kürzere Innovationszyklen als in Europa. In Deutschland wechselt ein durchschnittlicher Kunde Mobiltelefon erst nach dem Ablauf des Vertrages, im Schnitt jedes 2. Jahr.
    • Viele Angestellte in Japan leben außerhalb von großen Metropolen und fahren ungefähr 1 bis 1,5 Stunden mit der Bahn zur Arbeit. Im Zug beschäftigen Sie sich ausführlich mit Ihren mobilen Telefonen. In Deutschland fährt man eher mit einem Auto zur Arbeit.
    • Eine performante Infrastruktur war bereits früh vorhanden.
    • Japanische Telkos kooperieren sehr eng mit Handyherstellern (Sharp, Mitsubishi, Sony etc.), um  Eingabeinterface, Navigation und  Funktionen, wie QR-Code Reader oder Browser herstellerübergreifend einheitlich zu machen.
    • Telkos wie KDDI oder NTT DoCoMo setzen nicht auf eigenes Content, sondern liefern eine Content-Plattform. Die Content Anbieter integrieren eigene Inhalte und konkurrieren, um die Aufmerksamkeit der User.
    • Die Qualität der Inhalte wird von japanischen Telkos streng überprüft, bevor sie neue Inhalte auf der Plattform anbieten. Es gibt ein klarer Prozess, um einen offiziellen Content Provider von NTT DoCoMo zu werden. Zum Beispiel wir haben den mobilen Bestellprozess der japansichen Otto Seite mit 40 unterschiedlichen Mobiltelefonen getestet (alle Modelle, die in letzten vier Jahren rausgekommen sind).

    Wenn man jetzt die Bildschirmauflösung und die Zoom-Funktion von iPhone anguckt, da frage ich mich selbst, ob es überhaupt spezielle Mobileseiten in Deutschland geben wird oder man “normales” Internet dann auf dem mobilen Gerät durchsurft. Auch die zur Zeit angebotenen iPhone Applikationen haben kein Mehrwert und sind sowieso die abgespekte Verison der Internetseite (via excitingcommerce).  Was meint Ihr dazu?

     
    • Benjamin 6:23 am on May 11, 2009 Permalink | Reply

      Hi Stan.
      Ich glaube ein Aspekt, warum M-Commerce in Deutschland noch nicht so richtig verbreitet ist, ist dass das Mobile Internet immer noch zu teuer ist. Wenn man mal das IPhone als Basis nimmt und sich die entsprechenden Tarife von T-Mobile anschaut, dann sind für den “Normalbürger” mindestens 24,95 € fällig (200 MB HSDPA-Nutzung). Erst wenn das Ganze entsprechend günstiger wird, könnte das Thema M-Commerce interessanter wird.
      Wie sieht es denn in Japan mit den Tarifen aus?
      Viele Grüße
      Benjamin

    • eminded 8:09 pm on May 11, 2009 Permalink | Reply

      Hi Benjamin,
      da hast Du Recht. In Japan ist auch günstiger als in Deutschland. Ich war jetzt auf der Seite von softbank.co.jp.
      Der günstigste Tarif für iPhone ist 7 Euro pro Monat für die Internetnutzung, natürlich nicht unbeschränkt.

      Viele Grüße,

      Stan

  • eminded 4:11 pm on May 9, 2009 Permalink
    Tags: bonprix, eCommerce, eddiebauer, eminded, Hamburg, kabel new media, mCommerce, Odessa, onsite marketing, otto group, Seattle, Tokyo, ukraine   

    Wer ist eigentlich eminded? 

    Mein Name ist Stanislav, viele sagen einfach Stan. Man kann mich wirklich als eine sehr internationale Person bezeichen. In Odessa am Schwarzen Meer geboren, seit 94 lebe ich in Hamburg an der Elbe, dann Seattle, U.S.A, dann 2 Jahre Japan, Tokio und jetzt wieder Hamburg – meine Perle!

    Ich beschäftigte mich schon früh mit Internet und E-Commerce. Meine Stationen:

    Jetzt arbeite ich bei der Firma bonprix (Otto Gruppe), wo ich zuerst für die E-Commerce Internationalisierung/ Markteintritte (unter anderem Österreich, Luxemburg, Rußland)  zuständig war. Jetzt bin ich dabei Internationales On-Site Marketing aufzubauen.

    Unter eminded blogge ich privat und möchte meine Gedanken zum Thema Internet und E-Commerce mit Euch teilen und aktiv diskutieren.

     
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