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  • eminded 11:01 pm on July 26, 2009 Permalink | Reply
    Tags: A-Marken, B-Marken, brand outlet, business design, , outlet, reste, shopping clubs, tkmaxx, ventee-privee   

    Private Clubs oder stationäre Outlet Konzepte, was ist das beste Business Design? 

    Über Shopping Clubs habe ich schon bereits  geschrieben: “Private Shopping – die Grenzen des Konzeptes“. Aber die Diskussion zum Artikel “Outlet versus Clubsale” im Blog kassenzone.de hat mich zu den Gedanken angeregt, was ist das zukunfsträchtige Modell beim Verkauf von Marken-Resten?

    Dabei finde ich wichtig, sich nicht nur auf online Welt zu beschränken, sondern eher zu gucken, was das beste Business Design ist. Beim Verkauf von Marken-Resten  kann ich mir eine sehr gute Kombination von Stationär und Online vorstellen, was sehr schwer zu schlagen sein wird.

    Hier sind meine Thesen, die diesen Gedankengang untertützen:

    • Online Konzepte kommen überwiegend nur an B-Marken ran

    Kurzer Ausflug A- und B-Marken: A-Marken sind die Premiummarken wie D&G, Prada, Armani, Louis Vuitton etc. Diese Marken sind allgemein bekannt. B-Marken können die Zweitmarken eines Herstellers sein, die nicht mit den eigenen Premiummarken in Konkurrenz stehen sollen. Meistens sind das “möchte gern Marken”, die nicht bekannt sind und eher im günstigeren Preissegment platziert sind.


    Das Problem bei den privaten Clubs, dass bei denen bereits jetzt teilweise nur B-Marken angeboten werden. Die A-Marken scheuen sich Ihre Artikel  zur Verfügung zu stellen, um eigenes Image nicht zu schädigen.  Denn privat wird mit der zunehmenden Größe der Clubs  zu mainstream.  Die Marken sind aber wiederum gewohnt, mit Brand Outlet Stores zu arbeiten.

    • Stationärläden eignen sich besser zum Verkauf von Premiummarken-Resten
      die Reste von Premiummarken kann man selten in allen Größen und Farben in der größen Anzahl bekommen, um über online Shop zu verkaufen. In vielen Fällen sind das Einzelstücke, die in einzelnen Farben und Größen zur Verfügung gestellt werden. Dafür sind die Stationärläden besser geeignet. Die Brand Outles können wiederum Live Aktionen wie z.B. Mitternacht Live Shopping Events im Store veranstalten und diese per Internet ankündigen.
    • die Premiummarken stehen bei Marken-Bessesenen im Vordergrund
       Diese Premiummarken sind damit die wirklichen Kundenmagneten für die Brand Outlets. Die B-Marken Artikel werden dabei als die Mitnahmekäufe auch gern gekauft.
      Bei B-Marken kann man Reste in allen Größen und Farben in einer großen Stückzahl bekommen, hier können die Brand Outlets Ihre eigene Internetseiten launchen, um mehr Kunden mit Ihrem Angebot zu erreichen.

    Die tkmaxx Seite in UK zeigt die erste Ansätze, wie die Kombination  zwischen offline und online funktionieren kann.

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    • eminded 10:25 pm on July 9, 2009 Permalink | Reply
      Tags: chris andreson, free, , , traffic, viralität   

      Traffic is “Free”! 

      Ich finde das Buch von Chris Anderson “Free – The Past and Future of a Radical Price” richtig gut und auch deshalb, weil man dieses im Hörbuchformat umsonst runterladen kann.

      Dabei habe ich mir überlegt, wieso muss man viel Geld für Online Marketing ausgeben? Wieso geht es nicht, auch Traffic für eine E-Commerce Seite for free zu bekomen? Wieso muss man Google-Steuer bei jedem Kauf bezahlen, auch wenn die Kunden eigenen Markennammen in die Suche eingeben?

      Folgende Instrumente sind mir spontan eingafallen, Traffic für free zu bekommen:

      • Kunden begeistern und zum Wiederholungskauf bewegen (gut von zappos.com gelebt). Das bedeutet ein excellentes Service
      • Viralität nicht als Gimmik oder Marketing-Kampagne, sondern als  ein Teil des Geschäftmodells, wie zum Beispiel die Verbreitung des Konzeptes durch die Einladung von Freuden bei Vent Privee Modellen
      • Für die Kundenbindung sorgen. Es ist viel günstiger einen zufrieden Kunden zu binden, als einen zu akquirieren

      Das heißt aber, dass das Geschäftsmodell selbst so ausgelegt sein muss, dass ein großer Teil des Traffics for “FREE” kommt. Die bezahlte Werbung soll dabei die Ausnahme und nicht die Regel sein. “Wieviel Werbebudget kann ich unterbringen?” ist die falsche Frage. Die richtige Frage ist “Wie schaffe ich Trafufic for free zu bekommen?”

      Eine Regel von Zappos: “Don’t be religious about what’s working!” (18 Things You Can Learn From Zappos.) Man muss sich selbst herausfordern, um noch stärker zu sein.

       
      • eminded 1:34 pm on July 14, 2009 Permalink | Reply

        “for every $92 spent online to acquire site traffic or build awareness, only $1 is spent to proactively convert this traffic” omniture research

    • eminded 1:13 pm on June 20, 2009 Permalink | Reply
      Tags: Bestandskunden, distanzhändler, , kundennähe, , , prozesse, , verteilung   

      Welche Aufgaben haben Marken in der Zukunft? 

      Diese Frage habe ich in diesem Blogartikel an die Leser meines Bloges gestellt und habe noch keine Antwort bekommen. Mitterweile war ich bei dem Social Commerce Forum und habe das Thema mit den Konferenzteilnehmern in einer Session diskutiert. Diese Disskusion hat mich zu den folgenden fünf Thesen angeregt:

      1. Die Marken müssen das Produkt leben. Das heißt zum Beispiel, dass die Call Center Mitarbeiter sollen nicht nur die Bestellungen entgegennehmen, sondern die Leidenschaft zum Produkt vermitteln und die Kunden richtig beraten.
      2. Marken sollen die Kundennähe suchen. Allein der Begriff Distanzhändler deutet darauf hin, dass man eine Distanz zu Kunden hat. Man kennt die Kunden aus der Ferne – durch die Database Marketing Analysen und Scoring Verfahren. Der einzelne Kunde steht nicht im Vordergrund! Die Distanzhändler sollen sich zu den Kuschelversendern entwickeln :-).

        Nicht alle Kunden wollen im Internet persönlich beraten werden. Aber die Kunden, die dieses Service beanspruchen, sollen menschliche Wärme und starke Kompetenz erfahren. Internet bietet jetzt eine einfache Möglichkeit sich zu vernetzen und über eine persönliche Erfahrung mit der Marke an mehrere Leute sehr schnell zu berichten.

      3. Marken müssen excellentes Prozessmanagement beherrschen. Services wie Forderungsmanagemnt, Logistik und Retourenmanagement usw. können an die Spezialisten outgesourct werden. Es ermöglicht die Konzentration auf die Kernkompetenz, aber setzt voraus, dass man einen Überblick über die gesamte Prozessekette hat und diese aktiv überwacht, managt und ständig optimiert.
      4. Marken sollen nicht das größten Teil des Investements in die Werbung stecken, um möglicht viel Traffic zu generieren. Sondern die Services für die bestehenden Kunden ausbauen. Dazu gehört Investment in IT, um auch zu den Hochlastzeiten eine performante Seite zu haben. Dazu gehört auch ein Investment in E-Commerce Plattform, um die Kunden auf der Seite zielgenau und persönlich abzuholen. Viele Firmen freuen sich, dass IT Kosten an gesamt Ausgaben sehr niedrig sind. IT ist der Motor von eBusiness und muss strategischer betrachtet werden.
      5. Marken müssen für die einfache Verteilung der Produkte und Inhalte im Internet sorgen. Die Identifikation, Zuordnung und Einordnung eines Produktes in der nahen Zukunft werden weniger durch die Bildersprache von Werbespots, Plakatte, Printanzeigen oder Hockey Stick auf der T-Online Homepage vorgenommen, sondern durch die Meinungen, Erfahrungen und Eindrücke der Nutzer entstehen. Offene Schnittstelle und einfache Verteilung sollen diesen Austausch vereinfachen.

      Ich bin auf Euer Feedbak gespannt und freue mich Eure Thesen zu erfahren!

      Mehr zum Thema Markenbildung im Internet in meinem Blog:

       
      • Benjamin 7:32 pm on June 28, 2009 Permalink | Reply

        Hi Eminded!
        nun finde ich endlich mal die Zeit, Deine Thesen zu kommentieren.

        Zu 1.
        Ich stimme hier mit Dir überein, dass Marken das Produkt leben müssen.
        Dazu gehört für mich insbesondere auch, dass die Mitarbeiter sich mit dem Produkt und der Marke identifizieren. Denn nur wenn die Mitarbeiter das Produkt und die Marke verstanden haben, können sie einen guten Job machen.

        Zu 3.
        Auch hier stimme ich mit Dir überein.
        Man kann sich noch so viele schöne Dinge für den Kunden einfallen lassen,
        wenn man aber die Prozesse nicht sauber definiert und implementiert, bekommt man sehr schnell ein Problem. Dazu ist es wichtig, dass man nicht für jeden Einzelfall gleich einen automatischen Prozess benötigt. Wichtig ist, dass man die 90 % mit sauberen Prozessen abdecken kann.
        Aber hier stößt man noch auf eine weitere Herausforderung:
        1. Um Prozesse sauber zu definieren und auch sauber zu halten, sollte jeder Mitarbeiter, der sich mit dem Kunden in irgendeiner Form beschäftigt auch die Prozesse im Hinterkopf haben.
        2. Auf der anderen Seite sind gerade kreative Köpfe nur dann richtig gut, wenn sie sich keine Beschränkungen auferlegen.
        Ich denke, dass hier ein gesunder Mittelweg der Richtige ist. Idealerweise sollte es kreative Köpfe geben, die dann zusammen mit Prozessmanagement Experten zusammenarbeiten.

        Zu 4.
        Hier denke ich, dass man sich gerade in Deutschland noch sehr stark im Bereich Service unterscheiden kann. Das fängt bei den Services rund um ein Produkt an und geht bis zu den Kommunikationskanälen, über die ein Kunde mit dem Unternehmen in Kontakt treten kann.
        Dabei sind zwei Aspekte interessant:
        1. Wenn ein Kunde eine Präferenz hat zu kommunizieren, dann sollte das Unternehmen diesen Kanal anbieten. Beispiel: Wenn ein Kunde gerne verbal kommuniziert, sollte er eine Hotline anrufen können, die auch persönlich für ihn da ist (ohne Warteschleifen und “Drücken sie jetzt die 1 – wenn Sie bereits Kunde sind”…….). Wenn ein Kunde lieber eine E-Mail schreibt, sollte er eine E-Mail schreiben können. Genauso verhält es sich mit Chat oder vielleicht sogar Twitter.
        2. Der Kommunikationskanal muss auch zur Marke passen. Ich glaube zum Beispiel, dass man bei Luxusgütern mit Chat nicht sehr weit kommt. Dort geben die Kunde sehr viel Geld aus und sprechen lieber mit einem höflichen und freundlichen Mitarbeiter in einem kleinen aber feinen Laden und lassen sich beraten.

        Zu 5.
        Marken wurden schon immer durch persönlichen Erfahrungen und Meinungen getragen.
        Nike zum Beispiel ist eine starke Marke – nicht nur weil sie schöne, anmutende und teure Spots zur PrimeTime senden – sondern weil Kunden, die Nike Schuhe oder Kleidung kaufen diese einfach gut finden. Gute Verarbeitung und guter Sitz prägen die positiven Meinungen und Erfahrungen der Kunden.
        Ein großes Logo und ein Schriftzug auf jedem Artikel tragen zur “Werbung” und zur Verbreitung der Marke bei. Es ist schon ideal, wenn Kunden auch noch dafür zahlen für Nike Werbung tragen zu dürfen 🙂
        Zukünftig wird durch Twitter, Facebook etc. über Marken noch schneller und direkter kommuniziert.
        Dieses ist für Marken sowohl eine Chance als auch ein Risiko.
        Chance insofern, als dass eine intelligente Platzierung der Produkte beim Kunden eine einfache und schnelle Verteilung der Informationen eine Menge guter Publicity bringt 🙂
        Risiko insofern, dass das gleiche für ein weniger gutes Produkt ebenso im negativen funktionieren würde. Also eine schnelle Verbreitung von negativer Publicity.
        Nichtsdestotrotz denke ich, dass starke Marken auch starke Produkte haben werden und somit die Chancen größer sind.

        Auf jeden Fall finde ich Deine Thesen sehr gut und bin gespannt, was Du zu meinen Anmerkungen sagst.

        Viele Grüße
        Benjamin

    • eminded 1:33 pm on June 14, 2009 Permalink | Reply
      Tags: aktualität, , echtzeit, geschäftsmodell, google, google erste stelle, google platz 1, , trefferseite,   

      Aktualität und Echtzeit – die Wunderwaffen von SEO. Was bedeutet das für die E-Commerce Händler? 

      Mein gestriger Artikel “Facebook Usernames oder Facebook wird zum Twitter” wurde von Google als relevant befunden. Ich stehe heute bei der Suche nach “facebook usernames” auf google.de in den deutschsprachigen Seiten auf der ersten Stelle:

      platzierung bei der Suche nach "facebook usernames"

      Bei der Suche ohne Sprachbeschränkung werden mit dieser Keyword Kombination 195 Millionen Treffer gefunden. Und hier stehe ich auf Platz 7:

      platzierung bei der suche nach "facebook usernames"

      Damit gab es nur gestern rund 400 Zugriffe auf meine Blogseite. Es ist natürlich nicht die Welt, aber für meine neue Seite ist schon ein kleiner Rekord. Eine kleine Analyse, woran liegt dieser Erfolg:

      1. Gestern um 6 Uhr morgens unserer Zeit (12 Uhr abends amerikanischer Zeit) wurde die Vergabe von Facebook Usernamen gestartet. Um 9 Uhr habe ich den Blogartikel geschrieben. Also das Thema war hochaktuell und es gab noch nicht so viele Berichte darüber.
      2. Ich habe diesen Artikel getwittert. Und jemand hat diesen bei http://www.buzzup.com eingetragen. Also die Echtzeit Kommunikation beim Twitter hilft unheimlich interessantes content schnell zu verbreiten. Obwohl mein Google Rank  nicht so bedeutend ist, habe ich von der Bekannheit von buzzup.com profitiert und die Leute haben mich gefunden.

      Was lernen wir daraus: Ich denke, dass in der Zukunft eine langfristige Beibehaltung einer Top-Platzierung bei Google im SEO-Bereich viel schwieriger sein wird. Aktualität und Verbereitung der Ihalte in Echtzeit werden noch mehr an Bedeutung gewinnen.

      Auch E-Commerce Händler müssen überlegen, wie sie Ihre Geschäftsmodelle so anpassen, dass diese der dynamischen Anforderung gerecht werden. Ein bestes Beispiel ist dazu Woot.com (unheimliche Aktualität – jeden Tag ein Artikel) oder etsy.com, dawanda.de (jeden Tag wird eine große Anzahl von neuen Artikeln durch die Nutzer angelegt). Meine Bekannte, die bei der dawanda.de ihre selbstgebastelten Artikel reinstellt, berichtete, dass diese am nächsten Tag bei Google auf Paltz 1 waren.

      Da die erste Trefferseite bei Google jeden Tag anders aussieht, muss man jeden Tag auf das neue versuchen, hier vertreten zu sein. Die von SEO Experten betriebene technsiche Optimierung der Seite stellt dabei lediglich eine Grundvoraussetzung dar. Das Geschäftsmodell selbst muss auf Aktualität und Content-Verteilung ausgelegt sein, um von freien Suchmaschinen Traffic profitieren zu können.

      Internet ist jetzt, Vergangenheit und Zukunft sind nicht von großer Bedeutung!

       
    • eminded 8:50 am on May 30, 2009 Permalink | Reply
      Tags: einordnu g, , , , ,   

      Meine Gedanken zur Markenbildung im Internet – Qualität, Werte und Sinn Teil III 

      In den zwei ersten Teilen der Blogserie “Meine Gedanken zur Markenbildung” habe ich die klassische Definition des Begriffes “Marke” genommen und anschließend die Bedeutung und Bildung der einzelnen Markenfacetten untersucht:

      • Die Identifikation, Zuordnung und Einordnung eines Produktes in der nahen Zukunft werden weniger durch die Bildersprache von Werbespots, Plakatte, Printanzeigen oder Hockey Stick auf der T-Online Homepage vorgenommen, sondern durch die Meinungen, Erfahrungen und Eindrücke der Nutzer dieses Produktes entstehen werden. (Teil I)
      • Was die Serviceleistungen angeht, glaube ich, dass es sich ein Servicestandard im Netz etablieren wird. Die entsehenden Plattformen wie Amazon.de , Otto.de führen dazu, dass die Abwicklung von Zahlung und von Produktlieferung auf dem hohen Niveau den Produktanbietern zur Verfügung gestellt wird. Aus meiner Sicht wird die Differenzierung im Service Bereich relativ schwierig sein. (Teil II)

      Wenn die Identifikation und die Einordnung eines Produktes in der  Zukunft sehr stark von Kunden beeinflußt wird und die Serviceliestungen dann die etablierten Plattformen bzw.  professionelle Dienstleister übernehmen, was bleibt dann für die Marken selbst übrig? Auf welche Punkte sollen sich die Markenabieter in der Zukunft konzentrieren?

      Und jetzt mache ich ein Experiment: an dieser Stelle frage ich Euch meine Blogleser … ja genau Dich, wenn Du diese Zeilen liest …. “Welche Aufgaben sollen die Marken in der Zukunft übernehmen?” Bitte schreibt Eure Kommentare und dann werde ich diese aufgreifen mit meinen Gedanken ergänzen und diesen Artikel zu Ende schreiben! Der Artikel wird dann natürlich  “Unsere Gedanken zur Markenbildung im Internet” heißen 🙂

      Also nicht wegklicken, schreiben!

       
    • eminded 9:53 am on May 27, 2009 Permalink | Reply
      Tags: asymetrische koomunikation, biz stone, blog, real time, retweet, trending topics,   

      Twitter – Sind wir bereit für real time? 

      Nach 3 Wochen der Twitter-Nutzung möchte ich kurz meine erste Eindrücke schildern, da ich als ein Neuling zwar von dem Dienst begeistert bin, aber noch einen gewissen Abstand habe, um aus meiner Sicht kritische Punkte zu nennen.

      Okay, die positiven Dinge zuerst :

      (1)  Es ist sehr bereichend, mit sehr interessanten Leuten aus der Web-Welt vernetzt zu sein.

      (2) Die Aktualität der Informationen ist wirklich einmalig! (siehe dazu meine persönliche Erfahrung – 5 Minuten schneller als der Pressesprecher von Google).

      (3) Twitter ist ein super Kanal, um eigene Ideen zu veröffentlichen und mit Gleichgesinnten zu diskutieren.

      (4) Hohe Verbreitung von interessanten Nachrichten via retweet (The Awesome Potential Of Retweet via techcrunch).

      (5) Asymetrische Kommunikation – man braucht nicht alle User zu verfolgen, die Dich verfolgen (mehr dazu Twitter versus Social Network: “The Benefits of Asymmetric Follow” by Tim O’Reilly).

      Hier sind die Punkte, die ich kritisch sehe:

      (1) Mit Twitter haben wir die Möglichkeit in Real Time zu kommunizieren. Sind wir bereit dafür? Hierzu gibt es ein interessanter Kommentar von Co-Gründer von Twitter Biz Stone:

      Biz Stone said that the existence of Twitter putting out information so quickly has caused everyone to reconsider what else should go out at real-time speed.

      “ I think there’s still tons of learning to be had here, what’s relevant, when does real-time make sense?,”  Biz said.

      Aber wirklich, wen interessiert es, ob man “ein Bier im Garten trinkt”, “zur Sport geht”, “mit einer Katze spielt” oder “die Freunde in der Kneipe trifft”. Natürlich die Tweets müssen persönlich sein und sich nicht nur auf einen reinen Informationsaustausch beschränken. Aber wenn “die Welt nicht braucht Tweets” den Überhang nehmen, dann finde persönlich schwierig zu verfolgen.

      (2) “Die Welt nicht braucht Tweets” sind relativ, wie auch alles in diser Welt 😉 Bei manchen Twitter freue ich mich gerade über die persönliche Nachrichten, da ich diese gut kenne oder mit denen befreundet bin. Es wäre super unterschiedliche Userlisten zu erstellen. Die drei folgenden wären für mich sinnvoll: E-Commerce/Web, Allgemeine News, Privat. Es geht nicht nur mir so, hier ist ein Kommentar von Biz Stone dazu:

       Stone also said Twitter’s considering a way that friends could almost be grouped into categories:

      “One of the things people have been asking forever for is a way to create lists of accounts, a way to swap lists around,” he said.

      He stressed there are no immediate plans for this — it might not even happen. It’s one of many ideas that Twitter is discussing. But it’s an interesting one. In a way, it would turn groups of friends on Twitter into playlists that you could share with others.

      (3) Einerseits freue ich mich immer wie ein kleines Kind (wahrscheinlich Twitter-Neuling-Syndrom), wenn ein von mir geschriebener Blogartikel retwittet wird, anderseits nervt mich auch schon ein wenig, dass ich die gleiche Meldung 10 Mal bekomme und die letzten zwei Retweets erst eine Woche nachdem ich zum ertsten Mal davon erfahren habe. Das Bild visualisiert die Situation ganz gut:

      trending topics on twitter
      trending topics on twitter

      Also bei Twitter ist auch wie bei der wissenschaftlichen Arbeit auf die Ursprungsquellen zu setzen. Dann merkt man auch, dass die bekannten Blogs aus den Vereinigten Staaten, die für mich früher wirklich der Ausdruck der Aktualität waren, auch nur mit Wasser kochen. Beim Bloggen wird nicht mehr die Neuwertigkeit der Information wichtig, sondern die Einordnung in den Zusammenhang und die persönliche Meinung des Bloggers.

      (4) Es gibt die Meinung, dass Twitter die Blogs vernichtet. Ich kann mich dieser Meinung anschließen. Letzte Monate konnte ich bei den von mir gelesenen Blogs beobachten, dass diese wenig häufiger geplfelgt worden waren. Dann habe ich gesehen, dass die Leute auf Twitter super aktiv waren.

      Jetzt kann man verstehen, wieso Robert Basic seinen Blog “Basic Thinking” am Anfang des Jahres verkauft hat … 😉  Das ist Spaß natürlich! Aber er ist auch auf Twitter unter RobGreen sehr aktiv.

      Dazu kann man nur das empfehlen: “19 Reasons You Should Blog And Not Just Tweet“. Es wäre Schade, wenn man im Eifer des Retweetens selbst nichts neues schafft.

      Ja, Twitter bietet uns die Möglichkeit im Real Time zu kommunizieren. Wir und auch Twitter müssen lernen, damit auch richtig umzugehen. Das Verhalten, was ich als kritisch beschreibe, wird auch von mir selbst praktiziert … also long way to go bis wir wirklich bei real time angekommen sind.

      P.S.: #magendarmvirus führt zu viel twittern, nachdenken, zwieback essen, blogs schreiben und lesen, schlaffen, pocken bestellen … es ist super für social media

       
      • Jan 6:51 pm on July 17, 2009 Permalink | Reply

        Hey Stan,

        auf spiegel.de ist ein interessanter Artikel über eine Studie über die Verbreitung von Nachrichten in den Medien – darunter auch Blogs – erschienen.

        Da heisst es: Etablierte Medien sind schneller als Blogger. Eines der Ergebnisse ist, dass die etablierten Medien wichtige Nachrichten meist früher als Blogger aufgreifen. “Nur 3,5 Prozent aller von uns verfolgten Geschichten sind zuerst dominant in Blogs aufgetaucht”, so die Forscher.

        Aber auch: Nimmt die Nachricht bei den Mainstream-Medien aber richtig Fahrt auf, bricht die Zahl ihrer Nennungen in den Blogs ein. Erst mit einiger Verzögerung steigt die Kurve wieder – und landet dann meist auf einem Niveau, das interessanterweise höher ist als zuvor: Während die Mainstream-Medien schon weitergezogen sind, tobt in den Blogs noch die Diskussion.

        Über die Nachrichtenverbreitung mittels Twitter wird nichts gesagt. Die müssten ja noch schneller sein als die Blogs. Aber worauf verweisen sie, wenn noch nichts in den Blogs steht? Auf die redaktionellen Artikel der etablierten Medien?

        VG
        Jan

    • eminded 1:49 pm on May 23, 2009 Permalink | Reply
      Tags: amazon, lieferung, openid, otto.de, , zahlung, zappos   

      Markenbildung im Internet – Serviceleistungen Teil II 

      Am Mittwoch habe ich den ersten Teil meiner Gedanken  zum Thema Markenbildung im Internet geschrieben. Die Identifikation, Zuordnung und Einordnung eines Produktes wurden im vorherigen Blogbeitrag beschrieben.

      Was die Serviceleistungen angeht, glaube ich, dass es sich ein Servicestandard im Netz etablieren wird. Die entsehenden Plattformen wie Amazon.de , Otto.de führen dazu, dass die Abwicklung von Zahlung und von Produktlieferung auf dem hohen Niveau den Produktanbietern zur Verfügung gestellt wird.

      Sogar wenn ein Produktanbieter selbst die E-Commerce Aktivität betreiben möchte, wird man bei der Umsetzung der Logistik und der Zahlungsanbindung auf die proffessionellen Dienstleister mit viel Erfahrung in diesem Bereich setzen.

      Aus meiner Sicht wird die Differenzierung im Service Bereich relativ schwierig sein. Wenn man Zappos anguckt, stellt man fest, dass das Unternhemen seine Serviceleistungen für den Schuhverkauf perfektioniert haben. Jetzt überlegt Zappos nicht nur Schuhe zu verkaufen, sondern auch die weiteren Produktkategorien zu integrieren.

      Wenn Zappos in die Richtung Plattform geht, dann wird auch Amazon die Serviceorientierung erhöhen, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben. Diese Entwicklung ist immer in den ost-europäischen E-Commerce Märkten zu sehen. Nachdem Amazon in die Tschehien reingegangen ist, dann ist der Service-Anspruch von tschehischen Kunden deutlich größer geworden. Auch lokale Anbieter, die davor im Markt operiert haben, sind gezwungen, Ihre Leistung zu verbessern.

      Eine gewisse Wechselträgheit der Kunden von einer Shopping-Plattform zu der anderen, ist aus meiner Sicht nicht anzunehmen. OpenID und die Transparenz über die Serviceleistungen, die dann Produktsuchmaschinen und Social Produkt Dienste herstellen, machen die Wechselbarrieren überwindbar.

      Im dritten Teil schreibe ich über das Thema Qulaität und Imagebildung bei der Markenbildung.

       
    • eminded 2:08 am on May 21, 2009 Permalink | Reply
      Tags: , , marke, , performance marketing, reach, social marketing, social media   

      Meine Gedanken zur Markenbildung im Internet – Teil I 

      Das Thema Markenbildung im Internet wird die letzte Zeit immer häufiger diskutiert. Die neu entstehenden online Konzepte kämpfen ja alle um die Aufmerksamkeit der Internetkunden, die von der Vielzahl der verfügbaren Internetangebote ein wenig überfordert sind.

      Wenn man das Thema Markenbildung mit Internet Marketing Verantwortlichen diskutiert, dann gibt es auch keine eindeutige Meinung dazu. Aber es gibt zumindest die folgenden Meinungslager:

      • Es gibt Verfechter der Reach orientierten Online Werbung, die auf  den reichweitestarken Seiten für die ausgewählte Zielgruppe geschaltet wird. Das sind meistens Marketer, die früher klassische Werbung gemacht haben oder bekannte offline Marken im Internet positionieren.
      • Die performance orientierten Verfechter setzen überwiegend auf solche Maßnahmen, bei denen Cost-Sales-Ratio (CSR) im Vordergrund steht. Sie konzentrieren sich auf SEM, SEO und Affiliates. Diese Fokusierung findet ziemlich stark bei den Anbietern statt, die aus dem Direkt Marketing Bereich kommen.
      • Die Verfechter der Markenbildung über Social Media setzen auf virale Kampagnen, Einsatz von Widgets, Communities, Linkbuilding  und die Blogosphere für die Positionierung der Marke online. Dieser Lager ist relativ neu. Die meisten Vertreter kommen aus der Internet Start-up Szene.
      • Weiterhin gibt es Marketing Leute, die behaupten, dass  die Marke nicht ausschließlich online aufgebaut werden kann. Eine gute Verzahnung zur Offline Welt ist notwendig, um eine starke Marke zu etablieren.

      Es ist natürlich so, dass die oben beschriebene Klassifizierung nicht in der reinen Form existiert, aber man kann schon eine eindeutige Tendenz im Marketing-Mix von einzelnen Anbietern sehen.

      Bevor man im nächsten Step über die einzelnen Ansichten diskutiert, ist es zuerst wichtig vor Augen zu führen, wie der Begriff Marke definiert wird:

      Marke ermöglicht für den Konsumenten die Identifikation, Zuordnung und Einordnung eines Produktes. Ziel ist die Vertrauensbindung des Kunden an die Marke durch Qualitätsmerkmale, Serviceleistungen oder Image” (sdi-research)

      Ich persönlich glaube, dass die Identifikation, Zuordnung und Einordnung eines Produktes in der nahen Zukunft weniger durch die Bildersprache von Werbespots, Plakatte, Printanzeigen oder Hockey Stick auf der T-Online Homepage vorgenommen werden, sondern durch die Meinungen, Erfahrungen und Eindrücke der Nutzer dieses Produktes entstehen werden. Im Internet haben die Produktnutzer die Möglichkeit durch die Vernetzung einen effektiven Austausch zu führen (erste Ansätze kaboodle.com, edelight.de, smatch.com ).

      Damit dieser Austausch über die Produkte auch stattfiden kann, müssen die Produktinformationen und -abbildungen einfach im Internet verteilbar sein (z.B. amazon.com mit astore und widgets). Was sich in der Zukunft als Verteilungshubs für diese Produktinformationen etabliert, ist es noch unklar. Das können die neuen Produkt Social Plattformen oder auch die Suchmaschinen sein?

      Diese Verteilbarkeit der Produkte im Netz führt letztendlich dazu, dass nicht die zusammenhängende Kollektion oder Serie, sondern der einzelne Produkt an Bedeutung gewinnt. Das bietet viele Möglichkeiten für die kleinere Anbieter, die zwar vielleicht nur einen Produkt im Angebot haben, aber diesen richtig perfektioniert haben. 

      Im zweiten Teil werde ich ist über meine Gedanken  zur Serviceleistungen im Internet schreiben.

       
    • eminded 10:38 pm on May 17, 2009 Permalink | Reply
      Tags: adword, Affiliate, , outsourcen, sem, SEMSEO,   

      Wieso man SEM nicht an Affiliate outsourcen sollte? 

      Shopbetreiber-blog.de hat heute “Online-Marketing Tipps von der SEMSEO” veröffentlicht. Diese fand ich sehr spannend! Danke an Hendrik für eine gute Zusammenfassung.

      Der folgende Absatz ist mir beim Lesen aufgefallen: “Affiliates sind Profis in Sachen SEM und SEO und könnten Ihnen relativ problemlos diese Arbeit abnehmen, bevor hochdotierte Adwords-Kampagnen geschaltet werden, die anschließend nicht konvertieren.”

      Das sehe ich persönlich anders. Hier sind meine Gründe, wieso man SEM und SEO nicht an Affiliate outsourcen sollte:

      • Affiliate würden überwiegend Markennamen der Shops buchen, da in diesem Fall Conversion sehr hoch ist. Es wäre Unsinn jemanden Geld dafür zu bezahlen, dass man eine starke Marke aufgebaut hat.
      • Affiliate würden keine generischen Begriffe wie zum Beispiel Jeans, Bluse buchen, da für diese Keyword Cost-per-Click sehr hoch ist.  Wenn Sie solche generische Wörter buchen, dann würden Sie das nur für einen Shopbetreiber machen, dessen SEM Werbung am besten konvertiert. Alle long tail Begriife würde der Affiliate Partner auch nicht buchen, da diese aufwendig zu pflegen sind und im Vergleich zu den Top-Begriffen wenig Sales machen.
      • Die Steuerung des Traffics auf die Seite ist wenig kontollierbar, da man von Affiliate Partner abhängig ist. Dieser verfolgt aber andere Ziele als der Shopbetreiber, nämlich möglichst für wenig Geld Sales zu generieren, um eigenen Profit zu maximieren.
      • Im Fall von SEO ist es noch gefährlicher. Wenn man nach einer Marke bei Google sucht, dann landet man auf einer Zwischenseite des Affiliate Partners. Die Shopseite des Betreibers ist dann gar nicht bei Google positioniert. Man macht sich damit erpressbar.
      • Und der letzte Punkt ist, dass man schlichtweg nicht wirklich weiß, wie ein Affiliate Partner die Sales wirklich generiert hat. Es ist leider so, dass manche Affiliates Coockies Spaming und Session Coockie Hijacking einsetzen.

      Aus diesem Grund würde ich jedem Shopbetreiber raten, SEM und SEO  selbst zu betreiben, oder eine Agentur zu nutzen.

      P.S.: Ein interessanter Artikel SEM über Affiliate Netzwerke – das ungenutzte Potenzial, der andere Meinung zu diesem Thema darstellt

       
      • Jojo 11:45 pm on May 17, 2009 Permalink | Reply

        Na, die Argumente kann man nu aber auch relativ leicht entkräften.
        1. Shop-Markenname wird in der Regel für SEM-Affiliate ausgeschlossen
        2. Keine generischen Begriffe? Keine Long Teil? Das seh ich total anders. Mal davon abgesehen, wenn du Short und Long Tail ausschließt, was bleibt dann überhaupt noch übrig?
        3. Er ist aber breit gestreut, weil man viele Affiliate Partner hat.
        4. Weis jetzt nicht was an SEO gefährlich ist … man hat viele Affiliate Partner. Natürlich gibt es immer ein paar die wichtiger sind, aber insgesamt normalerweise dann auch keinen Über-Partner. Mal davon abgesehen ist Affiliate auch nur ein Kanal unter vielen.
        5. Cookie … deswegen lässt man das Thema auch von Profis im Affiliate Marketing begleiten.

        Nicht, dass ich jetzt jedem empfehlen würde, seinen Affiliates das SEM zu überlassen. Muss man immer für sich und die eigene Situation entscheiden. Und wenn dann müssen natürlich bestimmte Regeln aufgestellt werden. Trotzdem ist dass für einige oder auch viele eine empfehlenswerte Strategie.

      • eminded 12:07 am on May 18, 2009 Permalink | Reply

        Hallo Jojo,

        danke für Deine Kommentierung!

        Ich finde die Aussage schwierig, dass man SEM und SEO Affiliate überlassen sollte.

        1. Markennamen werden zwar ausgeschloßen, trotzdem wird es sehr viel darauf gebucht 🙂
        Und zwar so, dass man das nicht feststellen kann. Entweder früh morgen oder mit einer
        lokalen Einschränkung.
        2. CPO im generische Bereich ist zum Beispiel für Mode relativ hoch. Es ist ein Minusspiel für einen Affiliate-Partner. Für das Unternehmen lohnt es sich wiederum, da man dadurch langfristig einen neuen Kunden gewinnt.
        3. Ja, hier hast Du teilweise Recht. Häufig ist es aber so, dass 10% der Affiliate Partner 80% der Sales generieren.
        4. Im Bereich SEO soll der Shopbetreiber mit eigenen Links oben vertreten sein und nicht die Vermittler.
        5. Wenn ich das von Profis begleiten lasse, kann ich eine Agentur beauftragen.

        Du hast Recht, dass für manche Shops (aus meiner Sicht kleine Shops) es sich lohnt, SEM und SEO über Affiliate laufen zu lassen. Aber die kleine Shops sind für die Affiliate Partner wenig interessant, da diese wenig bekannt sind und nicht gut konvertieren.

        eminded

      • Karsten Uhlig 11:14 am on June 6, 2009 Permalink | Reply

        Hey eminded,
        seh ich genauso 🙂
        1. Wenn du nicht brand und non-brand in einer Hand einer SEM-Agentur beläßt, zerstörst du die Wirkungskette im Suchmaschinenkontext (erst non-brand-click dann später brand-sale) und damit die sinnvolle wirtschaftliche Grundlage auch non-brand-Begriffe zu buchen.
        2. Mehrere Wettbewerber im Keywordpool? Hört sich cool an und Google macht die Hand auf, wenn man sich untereinander für einen Anbieter die Preise hochtreibt.
        3. Profis im Affiliate Marketing zum Cookie-Monitoring? Also soll ich neben den 30% für das Affiliate-Netzwerk auch noch für Profis für die Überwachung der Affiliates zahlen, damit diese keinen Blödsinn machen? Wie wäre es, nur einen Profi für das SEM-Bidding zu beauftragen? Hört sich irgendwie billiger an 😉

        Greets
        Karsten

        • eminded 11:01 pm on June 6, 2009 Permalink | Reply

          Hi Karsten,

          Gute Punkte! Es freut mich, Dich hier begrüßen zu können.

          eminded

    • eminded 10:49 pm on May 13, 2009 Permalink | Reply
      Tags: , google.ru, Internetdurchdringung, Logistik, moskau, , rambler.ru, Rußland, sankt petersburg, twitter down, yandex.ru, Zahlungsaten   

      E-Commerce in Rußland – Eintrittsstrategie 

      Es ist 14.05.2009 21:00 Uhr – Twitter is down. Es wurde aber angekündigt.. da ich nicht zwitschern kann, habe ich entschieden, meinen Blog zu schreiben. Ein eindeutiger Vorteil des Twitt-Blogging Ansatzes :-).

      Da Ost-Europa unter anderem natürlich Rußland ein wachsender Markt ist, planen viele europäische Unternehmen einen Markteintritt oder agieren bereits in Rußland. Hier möchte ich meine Thesen aufschreiben, was man beim Eintritt beachten soll:

      • Die Internetdurchdringung in Rußland liegt bei 28% (rund 40 Millionen). Es ist 10% mehr im Vergleich zum Vorjahr. Die Nutzung ist nicht regelmäßig – 30 Millionen nutzen Internet nur einmal pro Woche (via russland-aktuell). Wenn man die Zahlen anguckt, dann kann man denken: es kann eine Weile dauern, bis Internet-Shopping an Bedeutung gewinnt. Aber Rußland ist halt ein großes Land … Wenn die Internetdurchdringung in Moskau und Sankt-Petesburg anguckt, dann liegt diese deutlich über 60%. 80% des russischen Kapitals ist auch in diesen Städten konzentriet. Tipp: Man muß die beiden Städte beim Markteintritt zuerst bearbeiten.
      • Internetnutzung: Das Internet wird häufig während der Arbeitszeit genutzt, auch privat … Die meisten Bestellungen kommmen tagsüber während zwischen Montag und Freitag. Es wird halt viel im Büro bestellt. 11,4 Mio. (21,5%) russischer Haushalte haben inzwischen einen DSL-Anschluss, interessanterweise überwiegend in den Regionen (57%). Tipp: Aus diesem Grund muss man auf die Seitengröße achten.
      • Online Marketing: Die größte Sucmaschiene  in Rußland ist nicht Google, sondern yandex.ru. Google.ru ist die zweit größte Suchmaschiene, dann folgt rambler.ru. Also SEM und SEO muß mann für mehrere Suchmaschienen betreiben. Google nimmt den russischen Markt sehr ernst. Es wurde ein sehr gutes lokales Management (ein der Pioniere des russischen E-Commece)  installiert und die Organisation wird in Moskau richtig ausgebaut.  Es ist aus meiner Sicht zu erwarten, dass Google auch in Rußland die Nummer 1 wird. Affiliate Marketing funktioniert auch,  aber es gibt keine Affiliate-Netzwerke, weil es rechtlich nicht geht. Wenn ein Affiliate-Partner über eine gewiße Summe Nachfrage generiert, muss man mit diesem einen separaten Vertrag abschließen. Also man muß ein privates Affiliate-Netzwerk aufbauen. eMail Marketing funktioniert auch gut, da nicht so viele Shopping Newsletter bereits gibt.
      • Zahlungsarten und Logistik: Zahlung per Nachnahme ist die meist verbreitete Zahlungsart. Die Kreditkarte wird auch eingesetzt, aber bei dieser Zahlungsart ist auch Betrugsrisiko sehr hoch. In den Großtädten wie in Moskau und Sankt-Petersburg gibt es Kurrierdienste. Manche E-Commerce Player in Rußland wie ozon.ru (Copy cat amazon) haben eigene Kurrierdienste aufgebaut. In die Regionen gibt es nur die Zustellung mit der russischen Post und das kann dauern.

      Twitter ist wieder da! 🙂 Dann zwitschern wir mal los! Die weiteren Thesen zum E-Commerce Markt in Rußland folgen!

      Bis dahin na zdorovje!

       
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